Die Arbeit der CDU Korschenbroich in der Corona-Krise

Das globale Leben wird zurzeit durch die weltweite Corona-Krise dirigiert. Sie stellt unser Land vor die womöglich größte Herausforderung seit Bestehen der Bundesrepublik. Viele Dinge, die im Alltag zur Normalität gehörten sind plötzlich nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt möglich. Natürlich hat das auch Einfluss auf die kommunalpolitische Arbeit in diesen Tagen. Ein kurzer Überblick zur kommunalpolitischen Arbeit der CDU Korschenbroich in Zeiten der Corona Krise:

Worauf kommt es jetzt an?

Ansgar Heveling (Stadtverbandsvorsitzender):

„Krisensituationen sind nicht die Zeit für kommunalpolitische Grundsatzdiskussionen. Kommunale Themen rücken in den Hintergrund und es kommt darauf an, alle Kräfte zu bündeln, um die Krise bestmöglich zu bewältigen. Hierbei bestimmen zwei Dinge unsere politischen Aktivitäten. Erstens: Volle Rückendeckung für den Bürgermeister und die Verwaltung, die als Exekutive derzeit die wichtige Aufgabe haben, für die Umsetzung der Erlasse und Verordnungen in der Stadt zu sorgen und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit der Verwaltung sicherzustellen. Um den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu geben, sind klare Botschaften nötig. Hier macht unser Bürgermeister einen richtig guten Job. Zweitens: Wir haben im Schulterschluss mit allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen eine Aussetzung von Wahlkampfaktivitäten, zunächst bis Ende April, vereinbart. Es wird in dieser Zeit keine publikumswirksamen Veranstaltungen, Infostände oder andere Wahlkampfaktionen geben. Gemeinsam sind wir überzeugt, dass sich eine solche Krise nicht für parteipolitische Zwecke eignet.“

 

 Wie sieht kommunalpolitische Arbeit jetzt aus?

Thomas Siegers (Fraktionsvorsitzender):

„Da zzt. keine Rats- und Ausschusssitzungen stattfinden, nutzen wir das Gremium des Ältestenrates für den politischen Austausch. Dort sind alle Fraktionsvorsitzenden, die stellvertretenden Bürgermeister sowie die Verwaltungsspitze vertreten. Jede Woche werden wir per Videokonferenz über den Sachstand in der Krise informiert und tauschen uns über aktuelle Themen aus.

Aufgrund des Versammlungsverbotes ist eine Fraktionssitzung wie wir Sie kennen und üblicherweise jeden Montag vor einer Rats- oder Ausschusssitzung abhalten derzeit nicht möglich. Aber auch hierfür haben wir mit der Videokonferenz ein alternatives Format gefunden, so dass wir regelmäßig tagen können.

Gerade jetzt ist es wichtig, die Fraktionskolleginnen und -kollegen auf dem Laufenden zu halten.“

 

 Was ist mit anderen kommunalpolitischen Themen?

Hans-Willi Türks (Stellvertretender Bürgermeister):

„Zzt. bestimmt Corona unseren Alltag. Die Menschen sind damit beschäftigt, ihr Leben vor dem Hintergrund der vielen Einschränkungen zu organisieren und die schwierige Situation zu meistern. Ich gehe davon aus, dass es auf wenig Verständnis stoßen würde, wenn wir jetzt in der Öffentlichkeit politische Themen diskutieren würden, die aktuell nicht anstehen. Innerhalb der Fraktion beschäftigen wir uns natürlich auch mit dem ein oder anderen Sachthema, dass wir aufgreifen wollen, wenn die Corona-Krise überstanden ist.“

 

Was wird in dieser existenzbedrohlichen Lage für die Wirtschaft und den Handel getan?

Peter Berger (Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung):

„In der jetzigen Situation macht es sich bezahlt, dass die städtische Wirtschaftsförderung gut aufgestellt ist. Sie steht in engem Kontakt mit den Unternehmen in Korschenbroich und bietet unbürokratische Unterstützung an. Zudem ist die Verwaltung kreativ, bietet auf Ihrer Homepage eine Informationsplattform für die Liefer- und Abholdienste die unsere Gewerbetreibenden in der Krise anbieten. Mit dem aufgelegten Prämienprogramm unterstützt und bewirbt sie auf geeignete Weise den Einkauf bei lokalen Händlern.

Jetzt ist Krisenmanagement gefragt. Wenn das überstanden ist, werden wir alle Kräfte bündeln müssen, um Wirtschaft und Finanzen schnellstmöglich wieder auf den erfolgreichen Weg der letzten Jahre zurückzubringen“

 

 An wen kann man sich bei Fragen wenden?

Julian Meyers (Fraktionsgeschäftsführer):

„Wir können zzt. keine Bürgersprechstunden in der herkömmlichen Form anbieten. Alternativ werden wir jedoch eine digitale Sprechstunde via Skype anbieten. Wenn Sie ein Anliegen haben erreichen Sie uns zudem per E-Mail (kontakt@cdu-korschenbroich.de) oder telefonisch (02161/8391330). Auch auf unserer Homepage (www.cdu-korschenbroich.de) besteht die Möglichkeit mit Hilfe eines Online-Formulars Kontakt aufzunehmen. Vor Ort stehen Ihnen unsere Wahlkreisvertreter sowie die jeweiligen Ortsverbandsvorsitzenden Ellen Wappenschmidt-Krommus (Glehn), Uwe Frye (Kleinenbroich), Bernd Scheufeld (Korschenbroich und Pesch) und Jörg Siegers (Liedberg) als Ansprechpartner zur Verfügung.“

 

Wie geht es im Hinblick auf die Kommunalwahl weiter?

Ansgar Heveling (Stadtverbandsvorsitzender):

„Auch wenn zu diesem Zweck eine Ausnahmeregelung besteht, haben wir noch keinen Nachholtermin für die am 19. März ausgefallene Aufstellungsversammlung unserer Kandidaten und Kandidatinnen für die Kommunalwahl festgelegt. Es ist jetzt erstmal wichtig, dass sich alle an das Kontaktverbot und die bestehenden Regelungen halten, um die Krise gut und schnellstmöglich zu überwinden. Für die Vorbereitung der Kommunalwahl haben wir noch Zeit und die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten und der Ratskandidatinnen und -kandidaten kann bis Mitte Juli erfolgen. Wir werden rasch informieren, wenn der neue Zeitplan steht.“

Bürgermeister appelliert an alle Korschenbroicher

„Seien Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst!“

„Die Lage ist ernst. Nehmen Sie sie ernst“, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bevölkerung diese Woche in ihrer Rede aufgefordert. Bürgermeister Marc Venten greift diesen Appell auf und wendet sich ganz persönlich an jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin: „Wenn wir die Corona-Pandemie eindämmen wollen, müssen wir alle Verantwortung übernehmen. Dies geschieht vielfach schon sehr vorbildlich. Bitte lassen Sie in Ihrem konsequenten Verhalten nicht nach. Und lenken Sie ein, wenn Sie sich bisher noch nicht ganz so exakt an die Regeln gehalten haben.Es geht um den Schutz jedes einzelnen Menschen und den Schutz der gesamten Bevölkerung“, so Venten.

„Wir müssen die Infektionsketten unterbrechen. Dazu bitte ich Sie eindringlich, Ihr Zuhause nur dann zu verlassen, wenn es dringend notwendig ist. Dazu zählen der Arztbesuch, der Lebensmitteleinkauf oder die Fahrt zur Arbeitsstelle. Bitte halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Menschen unbedingt ein. Befolgen Sie die Hygienevorschriften und achten Sie auf Ihre Angehörigen. So schwer es uns Rheinländern fällt: Wir müssen wirklich jegliche Feiern absagen, private Treffen möglichst vermeiden und uns solidarisch verhalten. Wenn dies nicht auf Basis der Einsicht und Freiwilligkeit geschieht, wird es weitere einschränkende Maßnahmen geben. Danke für Ihr Mitwirken und bleiben Sie gesund.“

MdB Ansgar Heveling

Sprechstunde mit der CDU-Ratsfrau Marlene Hülser

Am Donnerstag, 28.11.2019, steht das CDU-Ratsmitglied Marlene Hülser (Kleinenbroich), von 16:45 bis 17:45 Uhr in der CDU-Geschäftsstelle, Steinstraße 2, im Rahmen einer Sprechstunde zu aktuellen Themen der Kommunalpolitik zur Verfügung. Marlene Hülser ist u.a. Vorsitzende des Kulturausschusses.

Spatenstich im Waldstadion Korschenbroich

Korschenbroich. Bald ist der 62 Jahre alte Aschenplatz im Waldstadion Geschichte: Gestern fand der Erste Spatenstich für den Neubau der Sportanlage statt. Die Kosten: rund 1,77 Millionen Euro. Von Christian Kandzorra

Der symbolische Erste Spatenstich für den Neubau der Sportanlage am Waldstadion ist das, was Bürgermeister Marc Venten gestern als „historischen Moment“ bezeichnete: Nach 26 Jahren, in denen der Platz an oberster Stelle auf der Prioritätenliste für Sportanlagen-Sanierungen stand, wird es jetzt ganz konkret. Mit dem Spatenstich fiel gestern der Startschuss für das 1,77 Millionen Euro teure Bauprojekt, das bis Herbst dieses Jahres in einem neuen Kunstrasenplatz für Fußballspieler und einer neuen Kunststoffbahn für Leichtathleten münden soll. Das Projekt ist teurer geworden als ursprünglich geplant; der Grund sind steigende Kosten in der Baubranche.

„Ohne das Fördergeld des Bundes wäre die Investition nicht in dem Maße möglich gewesen“, betonte Venten und wandte sich mit der Aussage an den Korschenbroicher Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling, der sich in Berlin für die Ausschüttung der Bundesmittel stark gemacht hatte. Insgesamt flossen 1,44 Millionen Euro aus dem Sportstätten-Förderprogramm des Bundesfinanzausschusses nach Korschenbroich, weitere 330.000 Euro steuert die Stadt bei, die dafür unter anderem auf Geld aus der Bildungspauschale zurückgreift. Aufgrund der Masse an Anträgen ist Korschenbroich erst in der zweiten Tranche des 240 Millionen Euro schweren Bundes-Programms berücksichtigt worden, zwei Jahre nachdem sich die Stadt zum ersten Mal beworben hatte.

Die Sportler sind jetzt froh, dass sich endlich etwas tut auf der ältesten Sportanlage im Stadtgebiet, die in den vergangenen Jahren ein trostloses Dasein fristete. Der Sanierungsstau war vor allem fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten geschuldet. „Auf dem Aschenplatz sind die Voraussetzungen gar nicht mehr erfüllt, die für ein modernes Fußballspielen gegeben sein müssen“, sagte Günter Adrians vom VfB Korschenbroich, der „Platzhirsch“ im Waldstadion ist – genau wie der Leichtathletik-Club (KLC) um dessen Vorsitzenden Bernd Schellen. Die beiden Vereine greifen für die Modernisierung des Areals mit zusätzlich jeweils 80.000 Euro ebenfalls tief in die Tasche: Von diesem Geld soll etwa die Sanierung der Umkleidekabinen finanziert werden. „Wir hoffen auf Sponsoren“, betont Günter Adrians, der Verein werde allerdings nicht um die Aufnahme eines Kredits herumkommen. Gleiches gilt für die Leichtathleten. „Wir hoffen, durch Spenden und die Einnahmen aus Sportfesten einen Teil abdecken zu können“, ergänzt Bernd Schellen.

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Stadtverbandsvorsitzender Ansgar Heveling

Impressionen vom Spatenstich